24/06/2026 0 Kommentare
Familienfahrt nach Mainz und in den Rheingau
Familienfahrt nach Mainz und in den Rheingau
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Familienfahrt nach Mainz und in den Rheingau
Vom 4. bis 6. Juni machte sich eine Gruppe der Pfarrei St. Franziskus auf den Weg nach Mainz und in den Rheingau. Bereits am ersten Tag beeindruckte die Kirche St. Stephan mit ihren weltberühmten Chagall-Fenstern. Die leuchtend blauen Fenster des jüdisch-französischen Künstlers Marc Chagall erzählen biblische Geschichten und setzen ein eindrucksvolles Zeichen für Versöhnung und Verständigung. Die anschließende Andacht griff das Gleichnis vom barmherzigen Vater auf und lud zur persönlichen Besinnung ein. In einem gemeinsamen Austausch überlegten die Teilnehmenden, ob sie sich eher in der Rolle des Vaters, des älteren oder des jüngeren Sohnes wiederfinden. Beim Abendessen klang der Tag in geselliger Runde aus.
Am Freitag stand zunächst eine Führung durch die traditionsreiche Sektkellerei Kupferberg auf dem Programm. Anschließend blieb Zeit für eigene Entdeckungen in Mainz. Viele Teilnehmende besuchten den Dom und die Altstadt. Ein besonderer Höhepunkt war der Gottesdienst in der Gotthardkapelle des Mainzer Doms. Am Gedenktag des heiligen Bonifatius erinnerten wir dabei an den Apostel der Deutschen, dessen Wirken Mainz und Fulda auf besondere Weise miteinander verbindet. Der anschließende Wein-Walk vermittelte auf lebendige Weise Geschichte, Kultur und Weintradition der Region. Den Tag ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen in einem Flammkuchenrestaurant in der Mainzer Altstadt gemütlich ausklingen.
Der Samstag begann in der Rochuskapelle in Bingen mit einem Morgenlob. Die ruhige Atmosphäre des Wallfahrtsortes lud zum Innehalten ein. Danach folgten Informationen zur Geschichte der Kapelle. Bei der Schifffahrt nach Rüdesheim präsentierte sich das Mittelrheintal von seiner schönsten Seite. Da in Rüdesheim an diesem Wochenende das Harley-Davidson-Treffen stattfand, verzichteten wir auf die ursprünglich geplante Seilbahnfahrt. Unser Busfahrer Klaus brachte uns stattdessen direkt zum Niederwalddenkmal. Von dort aus führte uns ein Spaziergang bei beeindruckender Rheinkulisse zum Kloster St. Hildegard und verband auf eindrucksvolle Weise Natur, Geschichte und Spiritualität. Vor der Heimreise machten wir noch Station in der Rosenstadt Eltville. Dort fand an diesem Wochenende das traditionelle Rosenfest statt und verlieh der Stadt eine besonders festliche Atmosphäre. Viele nutzten die Gelegenheit zu einem Spaziergang am Rheinufer. Bei dem einen oder anderen Glas Wein ließen wir die Erlebnisse des Tages Revue passieren und genossen die besondere Stimmung am Rhein. Beim gemeinsamen Abendessen in der Weinstube „Gelbes Haus“ wurden Erinnerungen ausgetauscht und die schönsten Momente der Reise noch einmal lebendig, bevor wir die Heimreise nach Fulda antraten.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die diese Fahrt mit großem Engagement geplant, organisiert und vorbereitet haben. Ebenso danken wir Pfarrer Agricola für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes sowie allen, die die Andacht in St. Stephan und das Morgenlob in der Rochuskapelle vorbereitet und mitgestaltet haben.
Ein besonderer Dank gilt auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Durch ihre Offenheit, ihre gute Stimmung und die Bereitschaft, Gemeinschaft zu leben, haben sie wesentlich dazu beigetragen, dass unsere inzwischen fünfte gemeinsame Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.
So bleiben nicht nur die beeindruckenden Orte und Sehenswürdigkeiten in Erinnerung, sondern vor allem die vielen Begegnungen, Gespräche und gemeinsamen Momente, die diese Tage geprägt haben. Mit Dankbarkeit blicken wir auf eine gelungene Reise zurück und freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Fahrt.
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